Heimat- und Stadtmuseum

 

 

Das Heimatmuseum der Stadt Seßlach befindet sich in einem historischen Baudenkmal. Das Gebäude wurde zwischen 1672 und 1690 als Getreideschüttboden für das Würzburger Juliusspital errichtet. 1853 wurde der Schüttboden von der Schulgemeinde erworben und als Schulhaus genutzt. Die einzelnen Räume zeigen Stadtgeschichte und Wehrhaftigkeit, Wohnen und Handwerk, Vereinswesen, Zeugnisse zur Frömmigkeitsgeschichte, Wohnen in der Nachkriegszeit und Flüchtlinge. Veränderungen in der Stadtstruktur und Eingemeindungen.

In den ersten beiden Räume stellt man die Stadtentwicklung vom 9. Bis zum 19. Jahrhundert dar. Große Gewichtung erfährt die Inszenierung der Wehrhaftigkeit des noch heute mit der Stadtmauer umgebenen Ortes, die mit Großfotografien der Wehranlagen und historischen Waffen und Uniformteilen dargestellt wird. Die Würzburger Bischöfe, als Herren der Stadt, repräsentieren in einer Amtsstube durch ihre Wappen und mit dem wichtigen Repositurschrank aus dem 18. Jahrhundert, der zur Aufbewahrung des gesamten Verwaltungsschriftgutes diente. Eine einzigartige Krankenbahre auf Rädern verdeutlicht die Wichtigkeit des bis heute als Altersheim existierenden Spitals. 

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